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FSS: Opfer einer Straftat

Opfer einer StraftatUnterstützung für Opfer einer Straftat

Gut zu wissen!

 

Du bist während der Arbeit das Opfer einer Straftat geworden?

Du benötigst Rechtsschutz, um nach einem Überfall Schmerzensgeld und Schadenersatz zu bekommen?

Wir helfen dir und lassen dich nicht im Stich! Wichtig dabei ist, eine Straftat immer schriftlich oder persönlich bei einer Polizeidienststelle anzuzeigen und sie sowohl deiner EVG-Geschäftsstelle als auch deinem Arbeitgeber schriftlich zu melden!

Erlittene Verletzungen musst du unverzüglich ärztlich feststellen und dokumentieren lassen!

Durch unseren Partner DEVK zahlen wir dir ein Schmerzensgeld, das je nach erlittener Verletzung bis zu 7.500 Euro betragen kann. Schon bei einem durch eine Straftat erlittenen Bluterguss (Hämatom) stehen dir 375 Euro zu.

Schadensbeispiele
Brüche, Schädeldach, Schädelbasis, Becken 100% 7.500Euro
Schultergelenk, Ellenbogen, Hüftgelenk, Knie 80% 6.000Euro
Arm, Bein, Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule 60% 4.500Euro
Hand, Fuß, Handgelenk, Kiefergelenk, Sprunggelenk 40% 3.000Euro
Finger oder mehrere Finger 10% 750Euro
Sonstige Verletzungen
Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) 10% 750Euro
Schnittwunde, die genäht werden muss 10% 750Euro
Prellungen mit Hämatombildung 5% 375Euro
Finger-/Fußnagelverletzung, vollständige Nagelentfernung 10% 750Euro

Zusätzlich bekommst du nach einem Überfall oder „Schienensuizid“ unter bestimmten Voraussetzungen ein einmaliges Schmerzensgeld in Höhe von 500 Euro.

Wir helfen, wo es geht

Als Opfer einer Straftat während der Berufsausübung erhältst du unter anderem auch eine Verdoppelung der Versicherungssummen bei Invalidität und beim Unfall-Krankenhaustagegeld.

In diesem Fall bekommst du zudem bis zu 10.000 Euro bei notwendigen kosmetischen Operationen und bis zu 10.000 Euro für Umbau- und Umzugskosten bei schwerwiegender Invalidität. Du erhältst sogar Brillenersatz (bei mindestens 0,5 Dioptrien) in Höhe von bis zu 250 Euro.

Alles, was Recht ist

Unser Partner GUV/FAKULTA leistet dir Rechtsschutz in Fällen, bei denen kein Rechtsschutz durch die EVG besteht, also beispielsweise zur Durchsetzung von Schadenersatz- oder Schmerzensgeldansprüchen gegen den oder die Täter.

Im Falle eines Falles kannst Du dich ebenfalls auf die GUV/FAKULTA verlassen.

Die GUV/FAKULTA bietet Unterstützung bei Krankenhausaufenthalt aufgrund Arbeitsunfall, Dienstunfall sowie Wegeunfall.

Unfallkrankenhaustagegeld

  • mindestens 48 Stunden Dauer 300 Euro
  • ab 3. Krankenhaustag je Tag 10 Euro bis höchstens insgesamt 600 Euro

Unterstützung bei Eintritt von Berufs- oder Dienstunfähigkeit bzw. bei voller Erwerbsminderung nach SGB VI als Folge eines Arbeits- bzw. Dienstunfalles

  • einmaliger Betrag von 12.000 Euro.

Die Details zu diesen Leistungen findest du in den Bedingungen der DEVK und in der Unterstützungsordnung der GUV/FAKULTA.

Du kannst dich beraten lassen von „RUF ROBIN“. Das ist eine Rufnummer (0800 264 4444) wo dir am Telefon geholfen wird die weiteren richtigen Schritte anzugehen.

Wichtiger Hinweis!

Die Schadensmeldung läuft über deine zuständige EVG-Geschäftsstelle. Beachte bei der Antragstellung bitte unbedingt Folgendes:

– Straftaten immer bei der Polizei anzeigen und der EVG sowie dem Arbeitgeber schriftlich melden

– Verletzungen unverzüglich ärztlich feststellen und dokumentieren lassen

– den Anspruch auf Schmerzensgeld innerhalb eines Monats nach ärztlicher Feststellung bei der DEVK geltend machen

– Neben der vollständig ausgefüllten Schadensmeldung musst du auch eine Bescheinigung des Arbeitgebers, dass sich die Straftat während der Arbeitszeit ereignet hat, und des behandelnden Arztes oder Krankenhauses über die Verletzungsart und die Aufenthaltsdauer an die EVG-Geschäftsstelle schicken

– Wir benötigen deine Bankverbindung, damit wir dir dein Geld auszahlen können

Kontaktdaten der Partner

GUV/FAKULTA
DEVK Unfallversicherung